Laternen - Lampen - Licht - Petrol

Petroleum wird durch fraktionierte Destillation aus Erdöl gewonnen. Sein Siedebereich liegt mit 175-325° zwischen Benzin und Diesel. Ab 1870 kam es verbreitet als Brennstoff für Lampen zum Einsatz. Der große Vorteil von Petroleum war seine niedrige Viskosität: Es stieg in einem Docht sehr viel höher (über 10 cm) als alle anderen zuvor benutzten Öle. Ausserdem war es verhältnismässig preiswert zu bekommen. An den bereits vorhandenen Öllampen mussten Brenner, Zugrohr und Dochten an den neuen Brennstoff angepasst werden, damit eine nicht russende, gerucharme Flamme möglich wurde. Ist das Luft/Petroleumgemisch zu mager, ergibt sich eine bläuliche Flamme, die nur wenig sichtbares Licht abgibt, ist es zu fett, beginnt die Flamme zu russen. Mit einem Zahnradantrieb lässt sich die Höhe des Dochtes einstellen und die Brennstoffzufuhr regeln. Es gibt Flachdochte und solche, die wie beim Argandbrenner zu einem Hohldocht geformt werden.
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Pump-Lampe Rumford-Lampe Argand-Lampe Argand-Lampe Pump-Lampe Rumford-Lampe Argand-Lampe Argand-Lampe Argand-Lampe Pump-Lampe Rumford-Lampe Argand-Lampe Argand-Lampe Argand-Lampe Argand-Lampe Argand-Lampe Argand-Lampe Argand-Lampe