Laternen - Lampen - Licht - Gas

Karbidlampen
Karbidlampen verbrennen Acetylengas. Es entsteht, wenn Wasser in den Gasentwickler tropft, in dem sich Calciumcarbid befindet. Durch eine Dosierschraube, die "Wassernadel", wird die Wassermenge geregelt und somit auch die Menge des erzeugten Acetylengases. Das Gas wird durch ein Röhrchen zu einem Brenner geführt, der in einem Lampenkopf mit Reflektor fixiert ist.
Karbidlampen waren als Fahrzeuglampen an Fahrrädern und Motorfahrzeugen sowie bei der Eisenbahn sehr verbreitet. Eine lange Tradition hatten Karbidlampen als Grubenlampen im Bergbau unter Tage und in der Höhlenforschung.
Gaslampen
Bereits im 18. Jahrhundert wurde aus Steinkohle Leuchtgas gewonnen. Die ersten Gaslampen kamen dann anfangs des 19. Jahrhunderts in Betrieb. Da sie anfänglich ohne Leuchtstrümpfe betrieben wurden, war ihre Lichtausbeute jedoch spärlich. Erst durch die Erfindung des Glühstrumpfes durch Carl Auer von Welsbach (Patent von 1885) gelang es, die Effizienz der Gasflamme markant zu erhöhen.

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„Karbidlampen und Lampen für Leuchtgas”

Grubenlampe mit offener Flamme. Gehäuse: Eisenguss. Karbidlampe für Motorräder Gaslampe CH